Dinge, die ich nicht mehr mitnehme

Ja, auch das gibts. Gekauft und sich darüber gefreut. Und irgendwann unterwegs merkt man, dass mans nie braucht oder brauchen wird, dass die Qualität schlecht ist, oder dass etwas anderes den Zweck gerade so gut erfüllt...

Mini-Stativ

GMein Gorilla war zu schwach...orillapod: Nett, der kleine Klammeraffe. Leider hat mein Arbeitskollege recht behalten: Der Gorilla wird immer schwächer. Meine 800-Gramm-Kamera war ihm zu viel. Habe ihn der Besitzerin einer leichteren Kamera geschenkt... Die nächstgrössere "Gorilla-DSLR"-Variante wäre vielleicht tauglich, aber ist dann weder günstig noch klein.

Perfekt Stativ: Stativkopf eines schweizer Herstellers. Kann direkt am Rad befestigt werden, es sind also keine Stativbeine mehr notwendig, und mit einer starken Klammer befestigt man es auch sonst fast überall. Genial! Für den Dauereinsatz leider auch nicht geeignet. Man verliert die Schraube. Bastelt sich einen Ersatz. Macht das Gewinde kaputt. Macht die  Klammer kaputt. Und dann ists wirklich müllreif... Aber ca. 4000km hats gehalten!

Reisestativ: Inzwischen fahre ich mit einem sehr stabilen und flexiblen, ganz normalen Reisestativ herum. Der Preis ist etwa die Summe der beiden durchgefallenen Kandidaten, das Gewicht mit 1.5kg einiges höher, aber dafür bleibt die Kamera auch so wie ich sie positioniert habe. Auch nachdem ich den Selbstauslöser gestartet habe ;-)

Toilettenpapier-Tasche

NUnnötiger Toilettenpapierbeutelormalerweise hat Ortlieb ja ziemlich praktische Produkte. Aber ein Toilettenpapierhalter mit Wasserdichter Tasche zum Campen, das ist zuviel des guten. Ich habe mich vom Argument: "Und was tust du wenn dein Toilettenpapier nass ist?" verführen lassen.

Inzwischen brauche ich entweder Servietten, oder Wasser, d.h. ich wasche meinen Hintern, und nachher meine Hand. (Asiatische Toilette). Etwas gewöhnungsbedürftig für Mitteleuropäer, aber eigentlich angenehmer. Hier beisst und kratzt nachher nichts. Das gilt speziell für Durchfall!